Ältere Lesben und Schwule berichten über ihr Leben in Corona-Zeiten

In einer neuen Publikation der Beratungsstelle rubicon / Köln erzählen neun ältere Menschen über ihre Erfahrungen in der Corona-Krise. Sie leben offen lesbisch und offen schwul. Die Älteste, Jahrgang 1938, erinnert sich noch an die Bomben im 2. Weltkrieg. Der Jüngste, Jahrgang 1965, ist geprägt von der Aidskrise und dem schmerzhaften Verlust vieler Freunde. Vera Ruhrus, Interviewerin und Autorin, ist es gelungen, in narrativen Interviews die persönlichen Eindrücke im Epochenjahr 2020 einzufangen. Wie gefährdend erleben die Porträtierten die Pandemie? Worauf können sie zurückgreifen? Wie eine Chronik lesen sich die Berichte. Sie blicken zurück auf den ersten Lockdown, spiegeln die Sorglosigkeit des Sommers und die zunehmenden Ängste im ausklingenden Jahr. Ein lesenswertes Zeitdokument, versehen mit einem Grußwort von Bettina Böttinger und Klaus Nierhoff!

„Das ist alles unsere Lebenszeit. Ältere Lesben und Schwule in der Corona-Krise“
Interviews und Redaktion: Vera Ruhrus. Herausgeberin rubicon e.V. , Köln, 2021, 92 Seiten
Gefördert von Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Arcus Stiftung, LAG Lesben in NRW, Queeres Netzwerk NRW.
Kontakt: carolina.brauckmann@rubicon-koeln.de